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Stellen Sie sich vor, beim nächsten Einkauf in Ihrer Lieblings-Boutique kommt die nette Verkäuferin und durchlöchert Sie mit Fragen wie, wie haben Sie uns gefunden, welchen Weg dabei genommen, wie lange sind Sie am T-Shirt Regal stehengeblieben, welche Produkte sind Ihre Favoriten etc.. Dies machen Sie in einem herkömmlichen Shop nur einmal. Im Webshop dagegen, jedesmal. Sobald ein User sich auf Ihre Plattform einklickt, startet der umfassende Scan- und Aufzeichnungsprozess. Somit sind Sie in der Lage One-to-One Marketing mit konkreten Zielgruppenprofilen zu starten und zu optimieren. Mit Webanalytics (auch u.a. Web Controlling, Web Analyse, Traffic Analyse, Clickstream Analyse) sind Sie als Webseiten-Betreiber in der Lage das Verhaltens von Besuchern auf Webseiten zu messen und auszuwerten. Typischerweise wird untersucht, woher die Besucher kommen, welche Bereiche aufgesucht, wie oft welche Seiten gesehen werden. Für professionell betriebene Websites wird diese Analyse vor allem zur Optimierung der Webseiten und zur besseren Erreichung von Zielen der Webseiten (z.B. Häufigkeit von Besuchen, Vermehrung von Seitenaufrufen, Bestellungen, Newsletter Abonnements) eingesetzt. Grundlegend kann bei Webanalytics zwischen Auswertungsverfahren zur permanenten Messung der Site-Effektivität und Methoden zur Auffindung von Schwachpunkten in der Website und Verbesserungsmöglichkeiten unterschieden werden. Webanalytics ist ein international gebräuchlicher Begriff für die in Deutschland etablierte Bezeichnung Webcontrolling. Ferner ist der deutsche Fachbegriff Pageimpression (PI) abweichend vom international genutzten Pageview (PV). Gemeint ist in jedem Fall der Abruf einer Seite eines Internetangebotes durch einen User; keine Suchroboter). Mehrere einzelne Seitenabrufe werden zu einer Sitzung zusammengefasst (Visit, Besuch). Ein Besucher (Visitor) kann eine Website in mehreren Sitzungen besuchen. Neben Webanalytics gibt es client-basierte Datensammlung per Tags und Pixel. Direkt in den Quellcode der Webseite selbst werden unsichtbare Minibilder (1-Pixel-Grafik) eingefügt. Ein Abruf dieser Grafik kann jetzt für genau einen Seitenabruf stehen. Die Pixel-Datei muss sich dabei nicht auf dem gleichen Server wie die eigentlichen Inhalte der Website befinden. Neben den noch immer genutzten 1-Pixel-Bildern wird heute von fast allen Lösungen zusätzlich Javascript-Code zur Datenerhebung eingesetzt. Diese werden ebenso in den Quellcode der Seite integriert, können aber zusätzliche Informationen über den abrufenden Client (gewöhnlich der (Browser) sammeln – z.B. grafische Auflösung des genutzten Monitors, im Browser installierte Plugins etc. Neuere Tools erlauben auch die Aufnahme der Mausbewegungen (Mouse Tracking) oder Tastatureingaben der Webseitenbesucher. 
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